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À 63 X 59,4 CM = 48,70 METER. PERMANENT-
MARKER, BUNTSTIFT UND FOTOKOPIEN AUF PAPIER
GARTENKUNST
LANDSCAPE GARDENING
LAYING OUT GROUNDS
PLACE MAKING
PUBLIC NATURES
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
LANDSCHAFTSDESIGN
NATURE RESTORATION LAW
FREIRAUMREGIE
FREIRAUMREGIE
Der Bauer pflügt, der Bürger wandert, Herrscher setzen riesige Zeichen absoluter Macht (Versailles), Gelehrte beobachten auf kleinstem Grund (Orto Botanico di Padova), Künstler graben Kanäle (André le Nôtre), bauen Ruinen (Racine de Monville), legen Beete an (Gertrude Jekyll), ergreifen Land in ausladenden Gesten (Christo und Jeanne-Claude).
Studierende der "Angewandten" verlassen die Meisterklasse, untersuchen Problemfelder und nehmen Raumproben in Vaux-le-Vicomte, Monza, Stourhead, am Hahnenkamm. Sie leisten praktische Arbeit im Rasumofsky- und im Botanischen Garten, marschieren die Nacht durch, klettern, fliegen mit dem Hängegleiter. Die dabei gemachten Erfahrungen dimensionieren Projekte wie für den Harrachpark oder die Lenin-Werft in Danzig.
2025. Nach Jahrzehnten Landschaftsdesign die Zusammenschau in Sachbildern. Der „Teppich von Bayeux“ (um 1070 entstandene Tapisserie, 52cm hoch, 68m lang) und die „Wiener Methode“ der Bildsprache geben die Grammatik vor, unter den Sternen von Otto Neurath, Lucius Burckhardt, Rudolf Burger, Le Corbusier, William Kent.
Radikale schwarze Striche weben ein einzigartiges Bilderband. Diverse Zeichen fordern zur Handlung auf, zur sozialen Aktion. Sie sollten als Betriebsanleitung zur Weltpflege gelesen werden - im Bewusstsein "der Größe, der Dringlichkeit und der Schönheit der Herausforderung" (Laudato Si’).
001
Archiv Weikendorf: Fotos von Heinz Kirchner, 2016
Eine Kamera schwebt über dem Naturschutzgebiet "Steppentrockenrasen". Im Kunstraum Weikendorf, 5 km entfernt, wird das Naturwunder in Realzeit am Großbildschirm sichtbar.
002
Jugendstil, Wienfluss, Promenade. Aktuelle Gestaltung, 2023.
"Theater of War"/ Schlachtfeld. Das Projekt ist als Beitrag zur geschärften Wahrnehmung von Natur in der Stadt zu verstehen. Es wäre die Vorstufe für einen Wettbewerb zur Restaurierung und zeitgemäßen Neustrukturierung des Wiener Stadtparks.
003
Arche aus lebenden Bäumen, 2014, Österreichischer Skulpturenpark Universalmuseum Joanneum, Graz
Bei entsprechender Pflege verwachsen die Zweige von Eschen. Nach Jahrzehnten könnte der gewachsene Schiffskörper geerntet und zu Wasser gelassen werden.
004
Caspar David Friedrich, "Die gescheiterte Hoffnung", auch "Das Eismeer" genannt, 1823/24
Jahrzehnte vergehen…
005
Dom Sankt Stephan, Ostansicht
Vertikaler Garten am unvollendeten Nordturm des Doms Sankt Stephan. Ein notwendiges Zeichen für die Umweltbotschaft von Papst Franziskus "Laudato Si’".
006
Klaus Bollinger, Florian Medicus, "Unbuildable Tatlin ?!", Springer Verlag Wien, 2012. ISBN: 978-3-211-99201-2
Der Franziskusgarten und das Tatlin-Monument für die 3. Internationale (1920). Vergleich zweier angeblich unrealisierbarer Entwürfe.
007
Die Mauer als raumbildendes Element und Ort gärtnerischer Interventionen. Vertikale Grünfläche, 3.13 ha, Länge der Mauer 1.9 km, Höhe der Mauer 8 Meter
- Cultural wasteland
- Legends in space
- Artistic analysis
- Core idea
Siehe: "On Gardening", London, 2001
008
Padua, "Prato della Valle“
- Cultural wasteland
- Legends in space
- Artistic analysis
- Core idea
Siehe: "On Gardening", London, 2001
009
Mein Arsenal in Wien in den 1970er Jahren.
Objekte für Landschaftserfahrungen. Fotodokumentationen in Galerien.
010
Max Peintner, "Ein total reguliertes Tal", 1972
Objekt, "Rekonstruktion eines Astes", 1974
011
Vitrine mit Resten des Großen Essens.
Inszenierung im Salzburger Atelier, 1975
012
Vorschlag für die Neuordnung Europas.
Die Galerie wird zum Basislager für einen Aufbruch in die Wirklichkeit. Der Zeichenstift ist die Waffe des Arlecchino.
013
Die Festtafel des Meyer Amschel Rothschild. Kostbare Objekte aus den Sammlungen des Hauses mit gezeichneten und gebastelten Ergänzungen.
Das Historische Museum Frankfurt feierte 1978 die Gegenwart.
014
Revitalisiertes Barockbeet, 1980.
"Je suis venu au monde très jeune dans un temps très vieux." - Erik Satie
015
Sandro Botticelli, "Anbetung der Heiligen drei Könige", 1476
Die sinnliche Macht der antiken Mythologie triumphiert im Garten des Kardinals über die christliche Botschaft !?
016
Jean-Antoine Watteau, "Einschiffung nach Kythera“, 1717-18
17.08.1661. Venus, Apollo und Herkules verführten Menschen über Jahrtausende, der Natur Gärten abzuringen. Bei dem prunkvollen Eröffnungsfest in Vaux-le-Vicomte erkennt Louis XIV. den Garten als Medium zur Darstellung absoluter Macht - Versailles geht auf! 190 Jahre lang zelebrieren Herrscher in ganz Europa das Goldene Zeitalter in ultimativen Gartenkunstwerken. Spuren bleiben in Chantilly, Herrenhausen, Chatsworth, Schönbrunn, Stowe... erhalten. 01.05.1851 - Königin Victoria eröffnet im Londoner Hyde Park die erste Weltausstellung im gigantischen Crystal Palace. Damit endet das Goldene Zeitalter der Gartenkunst. Machtvolle Ideen werden künftig in Eisen, Beton, Kunststoff und Elektrizität dargestellt. Venus erscheint in Fotografie und Film. Apollo führt zu Mond und Sternen. Herkules zementiert Bunker und Brücken.
017
Die Dadaisten, 1921. Paul Chadourne, Tristan Tzara, Philippe Soupault, Serge Charchoune, Man Ray, Paul Éluard, Jacques Rigaut, Mick Soupault, Georges Ribemont-Dessaignes.
Fest zur Eröffnung der Ausstellung "Europa '79 - Kunst der 80er Jahre", Stuttgart, 1979. Ausstattung Mario Terzic. 50 internationale Galerien geben einen Ausblick auf die kommende Dekade. 500 Teilnehmer. Divergierende Interessen verhindern das vom Veranstalter geplante Gruppenfoto.
018
Wiener Konzerthaus, Großer Saal. Foto: Georg Riha
Symbole französischer Kultur schweben über der Tanzfläche.
019
Wien, Aristides-de-Souza-Mendes-Promenade, 2014.
Landschaftsdesign als Heilmittel für Städte.
020
"Terza Natura", der neue "Victoria-Platz", 2015.
Wildnis: Denkmäler für große Eroberer der Wildnis kontextualisieren! Agrikultur: Auf den Fahrbahnen botanische Gärten der Nahrungspflanzen anlegen! Gartenkunst: Die Ringstraßenparks restaurieren!
021
Die Reisegruppe auf der Bühne des Teatro Olimpico, Vicenza, 1982.
Die Einladung zur Ausstellung "Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft" führt zur Postkartenjagd an bedeutende Orte Europas. Künstler und Fotograf führen eine Reisegruppe von Holzfiguren an.
022
André Breton, "Poème - objet", 1935.
Treffen vor dem Laden Dehillerin - Küchenmaterial. "Entnehmen Sie Ihrem Werkzeugkasten den Kartonrahmen und das Blatt mit den Aufklebern - Sie finden Titel surrealistischer Bilder und leere Etiketten für eigene Wortschöpfungen. Betrachten Sie die Auslagen von Dehillerin - ein surrealistisches Dorado! Versehen Sie Ihren Rahmen mit einem Bildtitel und kleben Sie ihn an die Auslagenscheibe vor das von Ihnen gefundene Sujet. Auf diese Weise gestalten wir füreinander eine Ausstellung…"
023
Die Reisenden in ihren Kostümen.
Busreise 10. bis 19. September 1984. Karlsruhe-Mont Ventoux-Nizza-Torino-Milano-Sabbioneta-Roma-Pienza-Karlsruhe. 37 Personen bilden eine mobile Skulptur - auf der Suche nach der verlorenen Kultur. "... die Reisenden folgen meiner Regie. Sie sind Figuren füreinander und Forscher für sich selbst. Sie spielen nicht Theater, sondern Wirklichkeit…"
024
Alexander Stiegeler als Paprikaspender.
Frühstück im Garten. Die Reisenden lagern auf Leinwänden mit Spuren von Manet und Matisse. Musik: Christiane Hossfeld, Querflöte und stürzendes Wasser.
025
Gefechtsturm Arenbergpark, Architekt Friedrich Tamms, 1942-44.
Aus dem Programm für Freitag: Wir treffen uns an der Bunkerwand: "Übertragen Sie einen Kriegsschauplatz des heutigen Tages in die markante Schrift der Nazi-Jahre, "Tannenberg", mit Filzstift auf das Blatt grauen Seidenpapiers. Kleben Sie es an den Bunkerbeton und geben Sie damit der mächtigen Mahnung der Ruine bestürzende Gegenwart.“
026
Turmblick vom Münster auf die Baustelle Stadthaus.
Zur Eröffnung des neuen Stadthauses werden in Public Viewing virtuose urbane Kompositionen großer Architekten gezeigt.
027
Seminar mit Peter Kubelka, "die essbare Metapher“.
Studierende der Klasse Grafik beginnen sich mit Gartenkunst auseinanderzusetzen.
028
Seminar mit Lucius Burckhardt "Die Spaziergangswissenschaft“, Landschaftstheoretisches Aquarell "Die Erfindung der Landschaft".
Im Jahr 2000 entsteht die Klasse für Landschaftsdesign.
029
Rampe für Scheibtruhen über die Treppe zur Orangerieterrasse.
Der einzige Garten für Kunststudierende in Österreich. Gartenarbeit als Metapher für umfassendes künstlerisches Handeln jenseits des Produktdenkens.
030
Ausstellung und Buchpräsentation im Kalthaus: Tim Richardson, "Avantgardeners", Thames & Hudson, London, 2008.
13 Jahre Zusammenarbeit - Botanischer Garten der Universität Wien und Klasse für Landschaftsdesign. Studierende erwerben Gartenpflegepraxis und bauen Objekte.
031
Studienreise nach England, 1996. Stowe Gardens, Rast am "Temple of Ancient Virtue".
Universität für Angewandte Kunst Wien. Curriculum der Klasse für Landschaftsdesign.
032
Mitglieder der Meisterklasse für Grafik (und Landschaftskunst) 1999 / 2000.
Ein Fächer aus 4 historischen Gärten. Studenten führen die Gruppe quer über die heutigen historisch-bürokratischen Grenzen: Die Promenade beginnt mit dem Blick von der Kuppel der Salesianerinnen-Kirche und endet mit einem Picknick im Schwarzenberg-Garten.
033
Jean Tinguely, Traktor "Klamauk" - Töne, Rauch, Gestank, Feuerwerk...,1979.
Untersuchung der Sprache dieses Gartens (160 ha) aus dem 18. Jahrhundert - Raum, Architektur, Skulptur, Pflanzen, Tiere, Wasser - konfrontiert mit Bildern der Kunst des 20. Jahrhunderts anhand eines eigenen Parkführers.
034
Franz Xaver Ölzant, "Basilika", Waidhofen a.d. Thaya, 1993-95
Universität für Angewandte Kunst Wien, Klasse für Landschaftsdesign, Workshop Waldviertel, NÖ, 2005
035
Walter Pichler, "Radioweste", 1968.
Ausrüstung zum Besuch eines "historischen" Gartens.
036
Giorgione, "Ruhende Venus", 1510.
Nach Jahren praktischer Gartenarbeit und Projekten für "historische" Gärten entwickelten wir unsere Strategie, die heutigen Probleme eines Freiraums zu klären.
037
ANDRÉ LE NÔTRE, Meisterklasse für Grafik (und Landschaftskunst), Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, 1998, Rektor Rudolf Burger. ISBN 3-85211-069-6
"Die Legende ist nicht etwa eine der Formen, sondern die einzige Form, in der wir Geschichte überhaupt denken, vorstellen, nacherleben können." – Egon Friedell
038
Lancia "Delta integrale" unterwegs im Spirit der Gartenkunst.
Denkmalgeschützter englischer Park aus dem 19. Jahrhundert und Spuren einer großen Barockanlage in agrarischen Feldern. Die Leidenschaft des Rallye Piloten und Grundherrn Ernst Harrach wird zur Basis für die erneuerte Garten Legende. Eine Bühne für Automobile mit spezifischer Beziehung zu Boden und Landschaft entsteht: Rallye, Gran Turismo, 4 WD.
039
Jardins du Château de Chantilly
Bewegung in der Landschaft. Einladung zum zeitlosen Gleiten am Grand Canal.
040
David Hockney, "A Lawn Being Sprinkled", 1967.
Projekt: Biographie Lancelot "Capability" Brown. Der Kunststar David Hockney vermittelt eine Vorstellung von der Bedeutung des fast vergessenen Großmeisters der Gartenkunst des 18. Jahrhunderts.
041
Radstadion / Radstation am Drau-Radweg.
Vorstudie zur künstlerisch-gärtnerischen Gestaltung des Rosentales.
042
Eines von zahlreichen niemals fertiggestellten Gebäuden auf der Insel.
Bauruinen mit Rankgerüsten für eine Traubensorte, die Zakynthos berühmt gemacht hat - Korinthen.
043
Autobahn E30 Berlin - Amsterdam.
Zur Betrachtung des Gartens wurde Besuchern ein "Bilsom"-Gehörschutz angeboten. Er blendete sowohl den Verkehrslärm aus, als auch den Lärm Arkadiens - den Gesang der Nachtigall, die Flöte des Pan, Schafsglocken,…
044
Entspannung im Garten: Rasten und Blätterhorchen in den Baumkronen.
Entwurf für die Nutzung des Schloss Gesmolder Gartens nach dem Bau der Autobahn E30.
045
Friedensschilder an der Zonengrenze 1945-1955, Ennsbrücke, "Sie verlassen die Zone von Majakovski, Strawinsky, Gagarin; Sie erreichen die Zone von Mickey Mouse, Marilyn Monroe, Hemingway".
Auftrag der Österreichischen Fremdenverkehrswerbung. Autobahn Salzburg - Wien. "Straße des 20. Jahrhunderts".
046
Nestroys Herz, Wachsmodell, Josephinum Wien.
Denkmal für einen Sprachkünstler. Während der Rotphase der Ampel lesen Fußgänger fortlaufende Nestroy-Zitate.
047
Bildstock am neuen "Denkerweg" in Erinnerung an ein Gespräch von 1964, geleitet von Atti Auer. Bloch: "Nach wie vor halte ich den Marxismus für die einzig richtige Grundlage meiner politischen Haltung." Koestler: "Besonders nach dem 'Großen Terror' hätten Sie doch erkennen müssen, dass sich die sowjetische Form des Marxismus in eine totalitäre Tyrannei verwandelt hatte…"
"Kunst kann das Land bestellen!" Tiroler Alpental, Tourismusindustrie, 70 Jahre Europäisches Forum Alpbach.
048
Werksführung mit Videopräsentation Beton / Kunst. Peter Eisenman, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, 2005 und Ausblicke über den DeCONOx-Garten in das Kremstal.
Positionierung des Zementwerks gegenüber Umwelt und Öffentlichkeit. Gärtnerische Darstellung der Leistung des DeCONOx-Verfahrens zur Rauchgasreinigung.
049
Thema Zeit gärtnerisch dargestellt: Sonnenuhr und Blumenuhr nach Carl von Linné. Jede Stunde wird vom Aufblühen einer Pflanzenart angezeigt. 5 Uhr Islandmohn, 6 Uhr, Roter Pippau, 7 Uhr, Johanniskraut usw. Rasumofskygarten 1998, Tilo Amhof, betreut von Karl Födermayr
Aus dem Projekt "Jardin de Prométhée" Thema Zeit in der Landschaft als Erfahrung für Endurance-Fans
050
Der "Cargo Lifter Regen" unterwegs über dem Eiskanal.
In Sommermonaten demonstriert "Fontana di Zeppelin" die Zusammenschau der verschiedenen Grünanlagen zu einem einzigen großartigen Garten.
051
Zaha Hadid: MAXXI / Museo Nazionale delle Arti del XXI. Secolo, Roma.
Ein riesiger Bauplatz wartet auf Architektur als Hülle für Objekte und Aktionen jenseits aktueller Kunstmarkt-Kunst. Plakatwände verweisen auf Erzeuger sinnlich erfahrbarer Komplexität.
052
Baumschneidekunst / Topiary
Studie zur Entwicklung des "Welterbes Semmeringbahn", erbaut 1848-1854 von Carl Ritter von Gegha. Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung versinken Viadukte, Architekturen und Tunnelportale im Wald. Denkmalschutz allein kann die "Lesbarkeit" des großartigen Bauwerks nicht erhalten. Künstlerische Landschaftspflege ist notwendig.
053
Angedachte Veranstaltung im "Zentrum Station Semmering": Landschaftspark Duisburg Nord, Analyse und Workshop mit Prof. Tilman Latz.
Beitrag zum Wettbewerb "Vision 2029" im Jahr 2012, veranstaltet vom Österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Denkmalrates für das Industrieerbe und dem Südbahnmuseum Mürzzuschlag am Semmering.
054
Pierre-Auguste Renoir, "La Yole", 1875.
In den 1980er Jahren entwickelte Lucius Burckhardt gemeinsam mit seiner Frau Annemarie die Spaziergangswissenschaft / Promenadologie.
055
Stephan Eberharter, *1969, Ski-Weltmeister & Olympiasieger. Alberto Giacometti, 1901–1966, Bildhauer.
Video-Stationen entlang dem Abstieg an der Skirennstrecke in den Sommermonaten. Jede Station konfrontiert den Wanderer mit existentiellen Aussagen eines Künstlers und eines Sportlers.
056
Projektskizze zur Terrassenanlage. Stützwandverkleidung: Keramikplatten mit Darstellungen von Kakaobohnen.
Lustgarten für die Schokolade-Manufaktur Zotter.
057
Oskar Kokoschka, "Linzer Landschaft", 1955.
Ist Linz schön? - Nein! Nicht an den Maßstäben von Salzburg oder Florenz gemessen. Doch ist Linz bemerkenswert schön, wenn es seine Industrielandschaft gärtnerisch integriert: Garten als Leitgedanke für den Stadtteil Lustenau.
058
Günther Domenig, Innovations- und Gewerbezentrum Völkermarkt, 1993-95.
Steirisches Kulturprojekt anlässlich der geplanten Weltausstellung Wien - Budapest 1995. Langzeitkonzept für eine soziale Skulptur. Steirische Architekten errichten zusammen mit geladenen internationalen Gästen ihren jeweiligen Arbeits- und Wohnraum für 5 Jahre (und möglicherweise darüber hinaus).
059
aus Humphry Repton „Red Book“/ Kenwood, 1793, Aquarell ohne Overlay.
Interpretation von Osterley Park "The Grand View" zum 250. Geburtstag von Humphry Repton.
060
Osterley Park, Middlesex, London, 2001.
Konzept für die gartenkünstlerische Entwicklung der gesamten Grünfläche.
061
Lorbeerhain mit dem dynamischen Denkmal für Valeri Borsov.
Stadtparks sind nicht nur ein Feld bürgernaher Freiraum-Politik. Mit Darstellungen von Siegern der olympischen Spiele 1972 wird zur lustvollen Reflexion der Beziehung von Sport und Natur eingeladen.
062
Obelisk und Ausstellungspavillons am Pier.
John Sales: "The English landscape style is arguably the only truly contributory of the English in the history of Art."
Der erste Formel 1 Grand-Prix fand im Mai 1950 in Silverstone statt. Die Strecke zählt bis heute zu den schnellsten und herausforderndsten Rennstrecken der Welt.
063
Henri Racine de Montville, Désert de Retz, künstliche Ruine, 1781.
Elefsis, "European Capital of Culture 2023" Brief to Elefsis Port Authority CEO, Carolampos Gargaretas "... Your wrecks are real assets! Don't put them away! Let us develop a unique, beautiful 'landscape of ruins/wrecks'..."
064
Der "Grand Degré" von Daniel Gittard und André le Nôtre eröffnet den Blick auf das Große Parterre von Chantilly.
Dem großen Parterre fehlte jahrzehntelang die hohe Ansicht, die barocke Vision des Gartens. Das Schloss ist im Krieg verloren gegangen. 2001 stellte sich die gärtnerische Frage: Wie den hohen Blick wiedergewinnen? Die Arbeitsgruppe Trinidad bot eine Antwort - Aerostate.
065
Katalog der Ausstellung "Landscape Free Solo", 2020.
Ansicht der Ausstellung am Anger in Loretto mit Skizzen zu verlockenden neuen Projekten.
066
Abfahrt Bundesstraße B9 Richtung Petronell.
Vor rund 2000 Jahren war Carnuntum Hauptstadt der römischen Provinz Oberpannonien - ca. 10 km² / 50.000 Einwohner. 1996 Eröffnung des Archäologieparks Carnuntum 2008 Wettbewerb zur Generalplanerfindung.
067
Holzfiguren am Aufstieg zeigen historische Sprungstile: "Fliegende Mander" (Anspielung auf die berühmten Schwarzen Mander in der Innsbrucker Hofkirche).
Der Holzsteg zur Schisprungschanze als Aufstieg mit Blick über ganz Innsbruck und auf die Nordkette.
068
Parkansicht mit Sandhaufen und Schreber-Villa, dem Rückzugsort und privaten Empfangsraum von Karlheinz Essl.
Ort der Entspannung nach dem Museumsbesuch, sicht- und lärmgeschützt.
069
Joseph Beuys, "Aktion 7000 Eichen", Documenta 7, 1982.
Der kleinste Weingarten Wiens inspiriert zu einem Entsiegelungsprojekt am großflächig gepflasterten Platz.
070
Wassernot im Prater, 2024.
Erhöhung des Grundwasserspiegels auf der Praterinsel: Die Lebensqualität von ganz Wien wird von der Wahrung der Rechte der Tiere und der Respektierung ihrer Biotope abhängen. Wie absurd ist die Aufregung um Pandabären in Schönbrunn - wichtiger sind die frisch gelegten Eier des Eichelhähers am Dammhaufen!
071
Fritz Wotruba, Gipsmodell der Kirche auf dem Georgenberg, 1967.
Alternative zur unnötigen Liftanlage an der Kirche und gegen die zunehmende Verwaldung des Umfelds. "Georgenpark" fand die volle Anerkennung des Architekten der Kirche, Fritz G. Mayr.
072
Apfelspalier.
Apfel = Erkenntnis, Versuchung, sinnliche Verführung, Sünde = Theater. 120 Apfelsorten aus der Monarchie / Ringstraßenzeit. Der "Garten" wird zur Erinnerung an die Autokultur.
073
Ansicht der Villa Skywa-Primavesi.
Erweiterung des Gartenraumes durch Neupflanzungen: Hainbuchenhecken im Garten und Baumpflanzungen im öffentlichen Raum (Gloriettegasse), Begrünung der Mauer zum Nachbargarten (wilder Wein) und Integration seiner alten Bäume.
074
Hubschrauber-Pilot an den Tower Graz Airport: "Was bedeutet das B auf dem Areal einer Gärtnerei bei Wies, 46°43' N, 15°16' O?"
Signalfarbe Gelb: Pflanzung von Färber-Hundskamille für Bienen.
075
Bath, Stadterweiterung, 18. Jahrhundert. Architekten: John Wood sen. und John Wood jun.
Neuanlage eines Stadtteils für 25.000 Einwohner auf dem Areal des aufgelassenen Flugfeldes (240 ha). Die Ruderalvegetation auf Rollbahnen und Piste (kein Abriss!) als Kern der zukünftigen Gartenstadt. Wichtige soziale, kulturelle und wirtschaftliche Einrichtungen werden Teil der Gartenstadt.
076
Die weltbekannten Wippkrane tragen die Gartenkonstruktion. Zutritt nur für geprüfte Kranführer.
Hinweise an die Stadtverwaltung von Gdansk nach Begehung der Werft, geführt von Funktionären:
- Das Areal nicht verbauen! Grüner Freiraum ist hoher demokratischer Luxus. Siehe: Hyde Park, London, oder Prater, Wien.
- Kein Solidarność-Museum. Ein Museum ist eine überholte, teure Maschine.
- Demonstrieren Sie Solidarität mit der Gegenwart! Zeigen Sie: Amnesty International, Médecins Sans Frontières, Caritas…
- Die alten Werkshallen sollen Wintergärten für Bürger werden.
- Wohnen am Wasser - einen Architekten-Wettbewerb ausschreiben.
077
Otto Neurath, "Wiener Methode" der Bildstatistik, 1929.
Vorschlag zur Kontextualisierung des skandalisierten Lueger-Denkmals durch Umbenennung des Platzes.
078
Maria-Theresien-Kaserne, Wien 13.
Umwidmung der Kaserne als Ausgangspunkt zur Präsentation österreichischer Geschichte in Schönbrunn.
079
„Rollende Tafel“ Projekt für Weinberge um Langenlois, 2006.
Weingarten in der Stadt / Spazierwege / erhebende Aussicht / betrachtende Rast
080
Wiener Hochquellenwasserleitung, Aquädukt Mödling, 1873.
Die Kostbarkeit des Wiener Wassers in zentraler Lage sichtbar machen.
081
Am Inn, Blick vom Marktplatz nach Westen.
Das kritische Video von Christoph Walder "Was Fische wollen" ist nach 59 Minuten vorbei.
082
Tiroler Schnitzkunst, Modelle einer Fischart, die bis heute im Inn überlebt hat.
Ein Steg im Zentrum von Innsbruck bleibt als dauernde mahnende Erinnerung, Holzmodelle machen den verlorenen Artenreichtum sichtbar.
DAS ENDE — BIS AUF WEITERES
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